Geschichte

Geschichte der KSA

15. Mai 1909 Gründung der Schule
Der Text einer Anzeige, die am 13. und 14. Mai 1909 in der Kocher-Zeitung erschien, beginnt so:
"Die auf Grund des Gesetzes vom 22. Juli 1906 (Anm.: "Gesetz betreffend die Gewerbe- und Handelsschulen" verfügt durch "Wilhelm II., von Gottes Gnaden König von Württemberg") hier (Anm.: in Aalen) errichtete Handelsschule beginnt das Schuljahr am 15. Mai 1909. An diesem Tag haben sich alle kaufmännischen männlichen und weiblichen Lehrlinge morgens 8 Uhr im Schullokal der Handelsschule in der Mädchenschule (Schulstraße) einzufinden, damit sie aufgenommen und in ihre Klasse eingereiht werden können. Zugleich wird ihnen dann der Stundenplan mitgeteilt werden. ..." 

Schülerzahl: 58, 1 hauptamtlicher Lehrer 

Pflichtfächer waren:
  • Deutsche Sprache und deutscher Briefwechsel mit Handelsbetriebslehre und kaufmännischer Rechtskunde
  • Kaufmännisches Rechnen
  • Buchführung und Kontorarbeiten
  • Französisch
  • Freiwillige Fächer: Englisch, Wirtschaftsgeographie, Stenographie (System Gabelsberger und Stolze-Schrey)
Wöchentliche Unterrichtszeit: 8 Stunden an zwei Halbtagen, dazu freiwilliger Unterricht in den Früh- und Abendstunden
1912 Umzug in die Gewerbeschule (diese stand am Platz des heutigen Rathauses)
1926 Einführung der Einheitskurzschrift als Pflichtfach
1929 zweite "volle" Lehrerstelle
1931 Genehmigung zur Anschaffung von Schreibmaschinen und Erteilung von Unterricht in Schreibmaschinenschreiben 
Bedeutung der Noten: 
5 = sehr gut, 4 = gut, 3 = befriedigend, 2 = genügend, 1 = ungenügend 

drei Lehrkräfte, Schülerzahl: ca. 170
1939 Umzug aus der "Alten Gewerbeschule" in das ehemalige Verwaltungsgebäude der Rieger - Werke
1940 Schülerzahl: ca. 300
1947 vorübergehend Unterricht in den früheren Luftschutzräumen des Schubartgymnasiums
1952 Bezug des neuen Berufsschulsammelgebäudes auf dem Galgenberg 
Einführung der ersten Vollzeitklasse: "Bürotechnischer Jahreskurs"
1954 Einführung "Vorklasse" der "Höheren Handelsschule"
1955 Beginn der Mittelstufe der "Höheren Handelsschule"
1962 Höhere Handelsschule: 6 Klassen, 152 Schüler
Kaufmännische Berufsschule: 34 Klassen, 913 Schüler
16 Lehrer
1967 Einführung der zweijährigen Berufsfachschule (Wirtschaftsschule)
1968 Einführung der ersten Bankfachklasse
1969 Fachklassen für Industrie- und Großhandelskaufleute, Verkäufer und Einzelhandelskaufleute
1972 Übernahme der Schulträgerschaft durch den Landkreis
Beginn des Telekollegs: im Medienverbund (Fernsehen, Lehrmaterial und Unterricht) werden Kollegiaten berufsbegleitend zur Fachschulreife bzw. zur Fachhochschulreife geführt.
1973 Einführung des Wirtschaftsgymnasiums (bereits mit reformierter Oberstufe)
1976 Erste Abiturprüfung
Das Wirtschaftsgymnasium war das erste Aalener Gymnasium, in dem Schüler nach der reformierten Oberstufe ihre Abiturprüfung ablegten.
1978 Einführung des Kaufmännischen Berufskollegs I statt "Höherer Handelsschule"
1979 Berufsgrundbildungsjahr für Dienstleistungsfachkräfte im Postbetrieb
1980 Bezug des neuen Berufsschulzentrums im Weidenfeld
1981 1.700 Schüler, 60 Lehrer
1983 Einweihung der neuen Sporthalle beim Berufsschulzentrum
1984 Am Samstag, 20. Oktober, und am Sonntag, 21. Oktober, wird das 75jährige Bestehen der Schule mit vielen Aktivitäten gefeiert. Aus Anlass des Jubiläums gibt die Schule eine von Studiendirektor Gerhard Johner redigierte und gestaltete Festschrift heraus.
1995 Einführung des Berufskolleg II zum Schuljahresbeginn 1995/1996
1996 Ende des Berufsgrundbildungsjahres für Dienstleistungsfachkräfte im Postbetrieb
1997 27. Februar: Gründung des Vereins "Freunde und Förderer der Kaufmännischen Schule Aalen e. V." durch 24 Gründungsmitglieder
01. April: Eintragung des neu gegründeten Vereins ins Vereinsregister
Einführung einer Fachklasse für Reiseverkehrskaufleute zum Schuljahresbeginn 1997/1998
1998 Einführung einer Fachklasse für Steuerfachangestellte 
Einführung einer Fachklasse für Verkaufshelfer
1999 Einführung einer Fachklasse für Automobilkaufleute
2000 Mit Ablauf des Schuljahres 1999/2000 wird das Telekolleg durch Entscheidung der Landesregierung in Baden-Württemberg eingestellt.
2001 Einführung der "Übungsfirma" im Berufskolleg.
2002 Die Oberstufe der beruflichen Gymnasien wurde grundlegend reformiert. Die Reform gilt bereits für die Eingangsklassen (früher Klasse 11) des Wirtschaftsgymnasiums im Schuljahr 2002/2003
2005 Erste Abiturprüfung nach den Regeln der "neuen" Oberstufe
2006

Einführung einer Fachklasse für Lagerlogistik in der Berufsschule.
Einführung des Verzahnungsmodells im Berufskolleg.

2007 Mit einem Tag der offenen Tür feierten drei Schulen nicht nur die Einweihung der neuen Cafeteria und den Neubau der Justus-von-Liebig-Schule, sondern vor allem, dass insgesamt mehr Platz für Schüler und Lehrer geschaffen wurde. Der Landkreis investierte für die Erweiterung gut 25 Mio. Euro. Die KSA verfügt jetzt u.a. über 35 Klassenzimmer, 17 Fach- und 3 Schülerarbeitsräume.
2009 Mit dem Schuljahr 2009/2010 werden in der Wirtschaftsschule und im Berufskolleg schrittweise Juniorenfirmen gegründet. In diesen schuleigenen Unternehmen können Geschäftsideen auf ihre Realisierbarkeit überprüft werden.
2010 Im Verlauf des Schuljahres 2010/2011 wurde jedes Klassenzimmer und jeder Fachraum mit Dokumentenkamera, Beamer, PC, Bildschirm, Schreibtisch, Stuhl und Pinnwänden ausgestattet.
2011

Der OES-Prozess, d.h. operativ eigenständige Schule, wird im Frühjahr 2011 an der KSA implementiert. Hierbei wurden vom Kollegium Prozesse erarbeitet, die wiederkehrende Abläufe an der Schule strukturieren. Die Kommunikation innerhalb des Kollegiums wird durch die Kommunikationsplattform Vibe, Dezentralisierung von Konferenzen und der Einführung so genannter "Pädagogischer Runden" vertieft. Zur Gewährleistung der Nachhaltigkeit entstand ein Handbuch, das sowohl die KSA als Institution darstellt, als auch die Qualitätsstandards dokumentiert.

Mit der Fremdevaluation im Jahr 2014 findet die erste Phase ihren Abschluss. Die Zielvereinbarung mit dem Regierungspräsidium im Januar 2016 stellt die Grundlage für die pädagogische Weiterentwicklung der KSA in den nächsten vier Jahren dar. 

2012 Seit dem Schuljahr 2011/2012 ist es für Schüler mit mittlerem Bildungsabschluss und einer abgeschlossenen kaufmännischen Ausbildung möglich an der Wirtschaftsoberschule ihr Abitur zu erlangen. 
Im gleichen Jahr startete das Leonardo-Projekt. Es ermöglicht Schülern aus der Berufsschule für drei Wochen ein Praktikum in England zu absolvieren.
2013 Das Profilfach Internationale Wirtschaft (WGI) kann seit dem Schuljahr 2013/2014 am Wirtschaftsgymnasium belegt werden. 
2014 Zuerst nur in einigen Klassen wurde im Schuljahr 2014/2015 das elektronische Tagebuch erprobt. In den folgenden zwei Schuljahren wird die Erprobung auf die ganze Schule ausgeweitet.
2015 Im Schuljahr 2015/2016 nehmen die Beruflichen Schulen im Ostalbkreis am Pilotprojekt BewO (BewerberOnlineVerfahren) des Regierungspräsidiums. Bewerber an den Vollzeitschulen können sich nun online an den verschiedenen Schularten bewerben. Die Zuteilung der Schulplätze erfolgt zentral durch das Regierungspräsidium.
2016 Im Schulgebäude der KSA verteilt befinden sich 5 Digitale Schwarze Bretter, auf denen aktuelle Informationen mitgeteilt werden sowie der Vertretungsplan dargestellt wird.
2017

Neben dem Profil Internationale Wirtschaft (WGI) und Wirtschaft (WGW) bietet das Wirtschaftsgymnasium neu das Profil "Finanzmanagement" (WGF) an. Die Schüler können sich erstmals im März 2017 auf dieses Profil bewerben. 

Unsere Schüler erhalten über ihr Smartphone und die Untis App die Möglichkeit auf ihren eigenen Stundenplan zuzugreifen, Vertretungen bzw. Unterrichtsausfälle sowie Hausaufgaben einzusehen. 
 


Kaufmännische Schule Aalen, Steinbeisstraße 4, 73430 Aalen | 07361/566-300 | info@ks-aalen.de | Impressum